Keine Freunde mehr? So überwindest du Einsamkeit und findest neue Freunde

10–15 Minuten

Irgendwann ist mir etwas aufgefallen, über das ich früher wahrscheinlich nie nachgedacht hätte.

Je älter ich wurde, desto kleiner wurde mein Freundeskreis.

Als Teenager war das anders. Freundschaften entstanden beinahe nebenbei.

Gemeinsam ging man zur Schule, traf sich nachmittags, kannte dieselben Leute und musste selten darüber nachdenken, wann man sich das nächste Mal sehen würde.

Viele meiner engsten Freunde kenne ich tatsächlich noch aus dieser Zeit.

Heute sieht mein Leben anders aus. Menschen arbeiten, ziehen um, gründen Familien, verändern ihre Prioritäten oder verschwinden irgendwann einfach aus dem eigenen Alltag.

Aus zehn Leuten, die man früher regelmäßig gesehen hat, werden fünf.

Später vielleicht drei.

Plötzlich taucht eine Frage auf, mit der man früher überhaupt nicht gerechnet hätte: Warum habe ich eigentlich kaum noch Freunde?

Diese andere Seite von Freundschaft kenne ich inzwischen ebenfalls.

Nach meinem Umzug hatte ich an meinem neuen Wohnort zunächst keinen richtigen Freundeskreis.

Für jemanden wie mich war das keine besonders angenehme Ausgangslage.

Als introvertierter Mensch brauche ich Zeit, bis ich anderen vertraue, und gehöre definitiv nicht zu den Leuten, die einen Raum voller Fremder betreten und zwanzig Minuten später fünf neue Freunde haben.

Also musste ich etwas lernen, das früher fast automatisch passiert war:

Freundschaften entstehen im Erwachsenenalter selten von allein.

Damit sie wachsen können, brauchen sie überhaupt erst eine Gelegenheit dazu.

Darum geht es in diesem Artikel.

Die Anzahl der Menschen um dich herum spielt dabei eine viel kleinere Rolle, als man zunächst denken könnte.

Viel wichtiger ist die Frage, wie du Einsamkeit überwinden und wieder Menschen finden kannst, bei denen aus einem ersten Gespräch irgendwann echte Nähe entsteht.

Warum haben wir mit zunehmendem Alter immer weniger Freunde?

Wird dein Freundeskreis mit den Jahren kleiner, sagt das zunächst wenig darüber aus, wie gut du mit anderen Menschen umgehen kannst.

Unser soziales Leben verändert sich schlicht mit unserem Alltag.

Während der Schulzeit oder Ausbildung verbringen wir jeden Tag viele Stunden mit denselben Menschen.

Schule, Universität, Sport und gemeinsame Freundeskreise sorgen automatisch dafür, dass wir uns immer wieder begegnen.

Gerade diese Wiederholung ist für Freundschaften enorm wichtig.

Später verschwindet ein großer Teil dieser selbstverständlichen Nähe.

Der eine arbeitet bis spät, die andere bekommt Kinder, jemand zieht in eine andere Stadt und ein weiterer Freund hat plötzlich einen vollkommen anderen Alltag.

Dafür braucht es nicht einmal einen Streit.

Freundschaften können auch ganz leise auseinandergehen.

Aus „Wir sehen uns Freitag“ wird irgendwann „Wir müssen unbedingt mal wieder etwas machen“.

Bis man bemerkt, dass seit dem letzten Treffen bereits ein halbes Jahr vergangen ist.

Mit zunehmendem Alter habe ich außerdem festgestellt, dass ich wählerischer geworden bin.

Damit meine ich keineswegs: „Diese Person ist mir nicht gut genug.“

Heute weiß ich lediglich besser, bei welchen Menschen ich mich wohlfühle und bei welchen nicht.

Oberflächliche Bekanntschaften können nett sein.

Für eine wirkliche Freundschaft brauche ich jedoch Vertrauen.

Bis dieses Vertrauen entsteht, vergeht bei mir Zeit.

Keine Freunde mehr: Einsam sein und allein sein sind nicht dasselbe

An manchen Wochenenden bin ich sehr gerne allein.

Schon früher war das so.

Als introvertierter Mensch brauche ich diese Zeit sogar.

Deshalb würde ich einen kleinen Freundeskreis niemals automatisch mit Einsamkeit gleichsetzen.

Zehn Freunde schützen dich nicht zwangsläufig davor, dich einsam zu fühlen.

Umgekehrt können zwei enge Menschen reichen, damit du dich sozial vollkommen aufgehoben fühlst.

Entscheidend ist weniger die Zahl als die Qualität der Verbindung.

Schwierig wird es dort, wo Alleinsein keine freiwillige Entscheidung mehr ist.

Du möchtest jemanden anrufen, weißt aber nicht wen.

Gerne würdest du etwas unternehmen, doch niemand fällt dir ein, den du fragen könntest.

Dir passiert etwas Wichtiges und plötzlich merkst du, dass es keinen Menschen gibt, dem du sofort davon erzählen möchtest.

In solchen Momenten fehlt mehr als bloße Gesellschaft.

Es fehlt Verbindung.

Warum neue Freundschaften als Erwachsener so schwierig werden

Wir unterschätzen meiner Meinung nach häufig, wie viele günstige Bedingungen früher für uns gearbeitet haben.

Während der Schulzeit musste ich niemandem schreiben und fragen, ob wir uns nächste Woche Dienstag um 18 Uhr auf einen Kaffee treffen möchten.

Wir waren ohnehin am selben Ort.

Als Erwachsene müssen wir solche regelmäßigen Begegnungen selbst schaffen.

Romantisch klingt das zunächst nicht besonders.

Nach meinem Umzug wurde mir allerdings klar, wie entscheidend dieser Punkt ist.

Bleibe ich nach der Arbeit jeden Abend zu Hause, werde ich wahrscheinlich niemanden kennenlernen.

Selbst der sympathische Mensch, der theoretisch perfekt als Freund zu mir passen würde, wird kaum zufällig an meiner Wohnungstür klingeln.

Neue Freundschaften brauchen Begegnungen.

Noch wichtiger ist, dass daraus weitere Begegnungen entstehen.

Mein Umzug hat mir gezeigt, dass ich selbst etwas verändern musste

Nach meinem Umzug hätte ich leicht behaupten können, in dieser Stadt sei es einfach schwierig, Menschen kennenzulernen.

Ein Teil von mir hätte diese Erklärung sogar ziemlich bequem gefunden.

Schließlich bin ich introvertiert.

Vertrauen entsteht bei mir langsam.

Smalltalk mit Fremden gehört ebenfalls nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Gründe, nichts zu tun, hätte ich also genug gehabt.

An der Tatsache, dass mir Menschen um mich herum fehlten, änderte das allerdings nichts.

Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich überhaupt nicht extrovertierter werden musste.

Stattdessen musste ich aufhören, darauf zu warten, dass Freundschaften von selbst entstehen.

Für mich war das ein wichtiger Unterschied.

Wo findet man als Erwachsener neue Freunde?

Heute würde ich niemandem raten, einfach irgendwohin zu gehen, wo möglichst viele Menschen sind.

Viel sinnvoller erscheint mir etwas anderes: Geh dorthin, wo du dieselben Menschen regelmäßig wiedersehen kannst.

Sympathie kann bei einer einzigen Begegnung entstehen.

Für Freundschaft braucht es meistens mehr.

Besonders geeignet sind deshalb Orte und Aktivitäten, bei denen der Kontakt nicht nach einem Abend wieder vorbei ist.

Sprachkurse oder Sportvereine können dafür gute Möglichkeiten bieten.

Regelmäßige Workshops, Laufgruppen, Buchclubs, ehrenamtliche Projekte, kreative Gruppen oder Veranstaltungen rund um ein bestimmtes Hobby haben einen weiteren Vorteil: Ihr habt bereits etwas gemeinsam.

So musst du nicht vor einem Fremden stehen und verzweifelt nach einem Gesprächsthema suchen.

Der erste Anknüpfungspunkt ist schon da.

Vielleicht lernt ihr dieselbe Sprache.

Möglicherweise trainiert ihr dieselbe Sportart oder interessiert euch für dieselben Bücher.

Aus einem gemeinsamen Interesse entsteht leichter ein zweites Gespräch.

Damit wird die erste Hürde deutlich kleiner.

Für Introvertierte ist die beste Strategie oft nicht „mehr rausgehen“

Diesen Rat hört man ständig.

„Du musst einfach mehr unter Leute.“

Mir persönlich hilft er wenig.

Sieben Abende hintereinander könnte ich in einer überfüllten Bar verbringen und am Ende trotzdem keinen einzigen neuen Freund haben.

Entscheidender ist, wie und wo du Menschen begegnest.

Kleinere Gruppen funktionieren für mich wesentlich besser.

Dort entsteht eher ein Gespräch, das über zwei belanglose Sätze hinausgeht.

Hilfreich finde ich außerdem Aktivitäten, die regelmäßig stattfinden.

Beim ersten Treffen muss überhaupt nichts Besonderes passieren.

Beim zweiten Mal kennt man sich bereits vom Sehen.

Während der dritten Begegnung kommt man vielleicht länger ins Gespräch.

Irgendwann fragt einer von beiden, ob man danach noch einen Kaffee trinken möchte.

Freundschaften beginnen erstaunlich selten mit einem spektakulären Moment.

Viel häufiger wachsen sie aus wiederholten kleinen Begegnungen.

Warte nicht darauf, dass immer der andere den ersten Schritt macht

Gerade dieser Punkt war für mich lange schwierig.

Finde ich jemanden sympathisch, heißt das noch lange nicht, dass ich automatisch auf diese Person zugehe.

Introversion und Vorsicht führen schnell dazu, dass man erst einmal abwartet.

Blöd wird es nur, wenn der andere dasselbe tut.

Am Ende gehen beide nach Hause und denken, das Gegenüber hätte vermutlich kein Interesse.

Mit der Zeit habe ich deshalb gelernt, kleine Schritte ernster zu nehmen.

Niemand muss einen sympathischen Bekannten fragen, ob er ab heute der neue beste Freund sein möchte.

„Hast du nach dem Kurs noch Lust auf einen Kaffee?“ reicht vollkommen.

Alternativ kannst du jemandem, mit dem du dich gut unterhalten hast, ein paar Tage später eine Nachricht schicken.

Natürlich besteht dabei immer die Möglichkeit, dass nichts daraus wird.

Das gehört dazu.

Aus jeder sympathischen Bekanntschaft muss keine Freundschaft entstehen.

Mach aus einem guten Gespräch ein zweites

Hier liegt für mich einer der größten Unterschiede zwischen Bekanntschaften und Freundschaften.

Interessante Menschen begegnen uns durchaus.

Viele davon sehen wir nur nie wieder.

Nach einem wirklich guten Gespräch braucht es deshalb irgendwann einen zweiten Kontakt.

Später vielleicht einen dritten.

Durch solche Wiederholungen entsteht langsam Vertrautheit.

Dabei musste ich lernen, nicht jedes Detail zu analysieren.

Hat die Person wirklich Lust?

War meine Nachricht vielleicht komisch?

Warum kam die Antwort erst drei Stunden später?

Wer ohnehin vorsichtig mit Menschen ist, kann sich mit solchen Gedanken hervorragend selbst davon überzeugen, lieber gar nichts mehr zu versuchen.

Am Anfang reicht eine viel einfachere Frage:

Fühle ich mich in der Gegenwart dieses Menschen grundsätzlich wohl?

Falls die Antwort ja lautet, lohnt sich vielleicht ein weiteres Treffen.

Mehr musst du zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wissen.

Alte Freundschaften verdienen manchmal ebenfalls eine zweite Chance

Neue Menschen kennenzulernen ist nicht immer die einzige Möglichkeit.

Vielleicht gibt es in deinem Leben bereits jemanden, zu dem der Kontakt einfach eingeschlafen ist.

Weder ein Streit noch eine große Enttäuschung müssen dahinterstecken.

Mitunter ist schlicht das Leben dazwischengekommen.

Seit Monaten denkst du möglicherweise an einen alten Freund und wartest darauf, dass er sich endlich meldet.

Auf der anderen Seite könnte jemand sitzen, der dasselbe denkt.

Nach langer Funkstille kann eine Nachricht wie „Ich musste heute an dich denken, wie geht es dir eigentlich?“ zunächst ungewohnt wirken.

Im ungünstigsten Fall entwickelt sich daraus kein neuer Kontakt.

Vielleicht stellst du aber auch fest, dass die Verbindung nie wirklich verschwunden war.

Trotzdem musst du nicht jede alte Freundschaft retten

An dieser Stelle würde ich eine klare Grenze ziehen.

Einsamkeit ist kein Grund, zu Menschen zurückzukehren, bei denen du dich früher regelmäßig schlecht gefühlt hast.

Gerade in einsamen Phasen kann jede Form von Nähe plötzlich wertvoller erscheinen, als sie tatsächlich war.

Freundschaft sollte jedoch nicht daraus bestehen, dass du ständig hinterherläufst.

Für Zugehörigkeit solltest du dich ebenso wenig kleiner machen müssen.

Auch ein Kontakt, nach dem du dich jedes Mal schlechter oder erschöpfter fühlst, verdient einen kritischen Blick.

Das Ziel besteht schließlich nicht darin, irgendwelche Freunde zu haben.

Viel wichtiger sind Beziehungen, in denen du dich gesehen, respektiert und grundsätzlich wohlfühlst.

Gib neuen Menschen Zeit

Früher habe ich diesen Punkt wahrscheinlich unterschätzt.

Menschen vertraue ich langsam.

Trotzdem erwartete ich manchmal ziemlich schnell zu wissen, ob aus einer Bekanntschaft eine echte Freundschaft werden könnte.

Eigentlich widerspricht sich das.

Nähe lässt sich schließlich nicht erzwingen.

Bei einigen Menschen entsteht Sympathie sofort.

Andere lernen wir erst über Wochen oder Monate wirklich kennen.

Heute würde ich deshalb eine neue Bekanntschaft nicht vorschnell danach beurteilen, ob sie das Potenzial zur großen Freundschaft hat.

Triff die Person noch einmal.

Führe ein weiteres Gespräch.

Achte darauf, wie du dich danach fühlst.

Echte Nähe entsteht oft unspektakulärer, als wir denken.

Was du tun kannst, wenn du gerade wirklich niemanden hast

Wirkt dein soziales Umfeld momentan sehr klein oder praktisch nicht vorhanden, kann allein die Vorstellung, „neue Freunde zu finden“, überwältigend sein.

In diesem Fall würde ich das Ziel kleiner machen.

Statt:

Ich brauche endlich einen Freundeskreis.

Lieber:

Ich brauche mehr regelmäßigen Kontakt zu Menschen.

Suche dir zunächst eine Aktivität, die mindestens alle ein oder zwei Wochen stattfindet.

Besuche sie mehr als einmal.

Nimm dir jedes Mal vor, wenigstens mit einer Person zu sprechen.

Gefällt dir jemand, versuche bei der nächsten Begegnung erneut, mit dieser Person ins Gespräch zu kommen.

Entwickelt sich daraus ein guter Kontakt, kannst du irgendwann etwas Kleines außerhalb dieses Rahmens vorschlagen.

Schon ein Kaffee oder ein gemeinsamer Spaziergang kann der nächste Schritt sein.

Mehr braucht es am Anfang gar nicht.

Dein gesamtes soziales Leben muss sich schließlich nicht innerhalb eines Monats verändern.

Bereits ein neuer Mensch kann einen enormen Unterschied machen.

Freundschaften brauchen später genauso viel Aufmerksamkeit wie am Anfang

Toxische Freundschaft

Neue Menschen kennenzulernen ist nur die Hälfte der Geschichte.

Auch eine enge Freundschaft bleibt nicht automatisch bestehen.

Gerade meine alten Freundschaften haben mir das gezeigt.

Viele meiner Freunde kenne ich seit meiner Jugend.

Dass sie heute noch Teil meines Lebens sind, liegt jedoch nicht ausschließlich an unserer gemeinsamen Vergangenheit.

Irgendjemand schreibt irgendwann.

Ein anderer ruft an.

Zeit füreinander muss ebenfalls irgendwo gefunden werden.

Wer einem wichtig ist, für den versucht man da zu sein, wenn es darauf ankommt.

In bestimmten Lebensphasen hält vielleicht einer die Verbindung stärker aufrecht, weil der andere gerade weniger Kapazität hat.

Später kann sich dieses Verhältnis wieder umdrehen.

Lange Freundschaften leben nicht nur von ihrer Geschichte.

Sie brauchen hin und wieder auch ein neues gemeinsames Kapitel.

Keine Freunde zu haben, sagt nichts über deinen Wert aus

Dieser Gedanke ist mir besonders wichtig, weil Einsamkeit sehr schnell persönlich werden kann.

Aus „Ich habe gerade wenige soziale Kontakte“ entsteht im Kopf irgendwann „Mit mir stimmt etwas nicht“.

Beides hat jedoch nicht automatisch miteinander zu tun.

Nach einem Umzug befindet sich der bisherige Freundeskreis vielleicht plötzlich Hunderte Kilometer entfernt.

Durch eine Trennung können gemeinsame soziale Kreise auseinanderbrechen.

Bei einem Jobwechsel verschwinden wiederum Kontakte, die vorher selbstverständlich zum Alltag gehörten.

Freunde bekommen Kinder, ziehen weg oder befinden sich irgendwann in einer völlig anderen Lebensphase.

Vielleicht hast du dich selbst längere Zeit zurückgezogen und merkst erst später, wie klein dein Kreis geworden ist.

Keiner dieser Gründe lässt sich mit einem einfachen Urteil über deinen Charakter erklären.

Viel interessanter ist die Frage, was du jetzt damit machen möchtest.

Was ich heute über Freundschaft anders sehe

Früher dachte ich, gute Freundschaften erkenne man daran, dass alles selbstverständlich ist.

Heute sehe ich das etwas anders.

Sehr enge Freundschaften können sich leicht und selbstverständlich anfühlen.

Ihr Fortbestehen ist es trotzdem nicht immer.

Menschen verändern sich.

Lebensumstände ebenfalls.

Entfernungen entstehen und freie Zeit wird knapper.

Irgendwann braucht Nähe deshalb etwas, das wir als Jugendliche kaum bemerkt haben: Absicht.

Damit meine ich keinen festen Termin im Kalender für jede zwischenmenschliche Begegnung.

Gemeint ist vielmehr die Entscheidung, Menschen, die einem wichtig sind, tatsächlich einen Platz im eigenen Leben zu geben.

Hast du gerade keine Freunde mehr oder ist dein Freundeskreis viel kleiner geworden, als du es dir wünschst, musst du daraus kein Urteil über dich selbst machen.

Fang kleiner an.

Suche Orte, an denen Begegnungen regelmäßig stattfinden.

Gib einem sympathischen Menschen eine zweite Begegnung, bevor du entscheidest, ob ihr zueinanderpasst.

Melde dich bei jemandem, den du vermisst.

Triffst du jemanden, bei dem du dich ein kleines bisschen mehr wie du selbst fühlst, warte nicht jedes Mal darauf, dass die andere Person den nächsten Schritt macht.

So unspektakulär beginnen viele Freundschaften.

Aus diesen kleinen Begegnungen kann mit der Zeit wieder echte Nähe entstehen.

Auch das könnte gerade zu deiner Stimmung passen:

Hinweis:

Dieser Beitrag basiert auf persönlichen Erfahrungen und allgemeinen Erkenntnissen über Freundschaften und soziale Beziehungen. Anhaltende oder stark belastende Einsamkeit kann die psychische und körperliche Gesundheit beeinträchtigen. Wenn du dich über längere Zeit sehr einsam, hoffnungslos oder psychisch stark belastet fühlst, kann professionelle Unterstützung eine sinnvolle Anlaufstelle sein.

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