Diese 5 Alltagsfehler machen dich heimlich unhygienischer, als du denkst

Mal ehrlich: Jede*r von uns hat kleine Angewohnheiten, bei denen wir glauben, dass sie ohnehin niemandem auffallen, obwohl sie mehr über uns aussagen, als uns lieb ist.

Oft reden wir uns ein, dass diese Macken „nicht so schlimm“ sind, obwohl sie in Wahrheit ein ziemlich deutliches Bild von unseren Hygienestandards zeichnen können.

Manche dieser Verhaltensweisen sind nicht nur ungesund, sondern wirken auch auf andere so, als wäre uns Sauberkeit generell nicht besonders wichtig.

Hygiene bedeutet eben viel mehr als nur zu duschen oder Deo zu nutzen, denn sie zeigt sich vor allem darin, wie wir mit unserem Körper und unserer Umgebung umgehen.

Viele unterschätzen, wie sehr kleine Details sofort verraten, ob jemand auf Sauberkeit achtet oder eben nicht.

Niemand muss ein Perfektionist sein oder ständig mit Desinfektionsmittel herumrennen, doch es gibt Gewohnheiten, die so offensichtlich unhygienisch sind, dass sie einen automatisch in ein schlechtes Licht rücken.

Hier sind fünf Angewohnheiten, die dir vielleicht völlig harmlos vorkommen, die aber tatsächlich richtig eklig wirken und mehr über dich verraten, als du denkst.

1. Mit Make-up ins Bett – der Klassiker, der sich immer irgendwann rächt

Es gibt Abende, an denen man einfach nur ins Bett fallen möchte, weil der Tag endlos lang war und die Müdigkeit einen überrollt.

Viele lassen sich dann dazu hinreißen, geschminkt einzuschlafen, obwohl das eine der schlimmsten Hygiene-Sünden überhaupt ist.

Make-up bleibt über Nacht auf der Haut liegen, verstopft die Poren, sammelt Bakterien und sorgt langfristig dafür, dass deine Haut unruhig, fleckig und anfälliger für Unreinheiten wird.

Pickel, Mitesser und trockene Stellen sind nur die sichtbaren Folgen, die man meist schon nach kurzer Zeit bemerkt.

Besonders problematisch ist Make-up im Augenbereich, denn Mascara und Eyeliner, die über Nacht draufbleiben, können Reizungen, Entzündungen oder sogar ernsthafte Infektionen verursachen.

Da geht es dann nicht mehr nur um ein bisschen Rötung, sondern um gesundheitliche Probleme, die komplett vermeidbar wären.

Ein kurzer Griff zum Abschminkprodukt würde all das verhindern und ist in wenigen Minuten erledigt.

Außerdem bleibt deine Bettwäsche dadurch länger frisch, weil du sie nicht jede Nacht mit Make-up-Resten beschmutzt.

2. Bettwäsche viel zu selten wechseln – die unsichtbare, aber extrem eklige Dreckfalle

Ein Bett sollte eigentlich ein Ort der Entspannung sein, doch wenn man die Bettwäsche nur selten wäscht, schläft man praktisch mitten in einer Ansammlung aus Schmutz und Keimen.

Täglich verliert unser Körper Hautschuppen, Haare, Speichel und Schweiß, die sich unbemerkt in der Bettwäsche ansammeln.

Diese Mischung klingt schon unangenehm genug, doch richtig widerlich wird es, wenn man bedenkt, dass Staubmilben dieses Umfeld regelrecht lieben.

Sie krabbeln durch dein Kissen, ernähren sich von deinen Hautschuppen und hinterlassen winzige Rückstände, die Allergien, juckende Haut oder Atemprobleme auslösen können.

Wer nach einer Krankheit die Bettwäsche nicht reinigt, schläft außerdem weiterhin in einer Umgebung voller Keime, die den Körper zusätzlich belasten.

Kein Wunder also, wenn man schneller wieder krank wird, als einem lieb ist.

Bettwäsche sollte idealerweise jede Woche, spätestens alle zwei Wochen gewechselt und bei hoher Temperatur gewaschen werden.

Auch wenn es etwas Aufwand bedeutet, wirst du dich eindeutig frischer fühlen und deutlich besser schlafen.

3. Unterwäsche und BHs zu lange tragen – kein cleverer Trick, sondern einfach nur unhygienisch

Viele Menschen tragen T-Shirts mehrmals, solange sie noch frisch riechen, doch bei Unterwäsche ist das wirklich keine gute Idee.

Unterwäsche liegt direkt auf der Haut und nimmt sofort Schweiß, Bakterien und andere Rückstände auf, die sich dort in kürzester Zeit vermehren.

Wer dieselbe Unterhose mehrere Tage trägt, riskiert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern auch Reizungen, Infektionen und Hautprobleme.

BHs sind ebenfalls betroffen, denn durch den engen Kontakt mit der Haut sammeln sich Schweiß und Schmutz besonders schnell im Stoff.

Das führt oft zu Pickeln am Rücken, gereizter Haut oder Rötungen unter der Brust, was viele gar nicht mit ihrer Wäsche in Verbindung bringen.

Einen BH kann man ein paarmal tragen, doch nach zwei bis drei Einsätzen sollte er unbedingt gewaschen werden, bevor sich Bakterien festsetzen.

Unterwäsche hingegen gehört nach jedem einzelnen Tag in die Wäsche – alles andere ist schlicht unhygienisch.

4. Zahnbürste, Rasierer oder Haarbürste teilen – klingt nach Nähe, ist aber hygienisch ein absolutes Risiko

Es gibt Dinge im Alltag, die ausschließlich einer Person gehören sollten, auch wenn es manchmal praktisch erscheint, sie schnell zu teilen.

Die Zahnbürste steht ganz oben auf dieser Liste, aber auch Rasierer und sogar Haarbürsten sind hygienisch gesehen Tabu zum Teilen.

Diese Gegenstände transportieren Bakterien, Viren und im Fall von Rasierern sogar winzige Blutreste, die man mit bloßem Auge gar nicht sieht.

Über Zahnbürsten können Kariesbakterien oder andere Mundkeime problemlos weitergegeben werden, was extrem ungesund sein kann.

Rasierer sind noch gefährlicher, weil kleine Schnitte Keimen direkten Zugang zum Blut geben und so Infektionen begünstigen.

Und selbst Haarbürsten können Läuse, Pilze oder andere Kopfhautprobleme übertragen, ohne dass man das sofort merkt.

Auch wenn es übertrieben klingt, ist es gesundheitlich absolut sinnvoll, solche Gegenstände niemals zu teilen.

Im Zweifel ist es besser, für Besuch eine neue Bürste oder Zahnbürste bereitzulegen, statt die eigene zu verleihen.

5. Barfuß in öffentlichen Toiletten – ein absolutes No-Go, weil es unglaublich unhygienisch ist

Öffentliche Toiletten sind selbst mit Schuhen nicht unbedingt der angenehmste Ort, aber barfuß dort herumzulaufen ist wirklich eine extrem schlechte Idee.

Der Boden ist häufig feucht, und diese Mischung aus Wasser, Schweiß und unzähligen anderen Rückständen ist der perfekte Nährboden für Bakterien und Pilze.

Wer dort mit nackten Füßen herumläuft, setzt sich einem hohen Risiko für Fußpilz, Nagelpilz oder andere unangenehme Hautinfektionen aus.

Solche Infektionen sind hartnäckig und können Monate dauern, bis sie vollständig verschwinden – und das oft mit unangenehmer Behandlung.

Wenn du unbedingt barfuß unterwegs bist, solltest du zumindest Flip-Flops tragen, aber niemals ohne Schutz in eine öffentliche Toilette gehen.

Fazit

Man muss kein Reinigungsfanatiker sein, um grundlegende Hygieneregeln einzuhalten, die wirklich jede*r problemlos bewältigen kann.

Make-up entfernen, Bettwäsche regelmäßig wechseln, Unterwäsche nicht mehrfach tragen, persönliche Hygieneartikel nicht teilen und in öffentlichen Toiletten Schuhe anlassen – das sind einfache Schritte, die viel bewirken.

Sie zeigen Respekt gegenüber deinem eigenen Körper und auch gegenüber den Menschen, mit denen du dein Umfeld teilst.

Und Hand aufs Herz: Niemand möchte, dass andere hinter dem Rücken denken, man sei einfach nur unappetitlich ungepflegt.

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